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Smart

Living Lab.

Übersicht

Forschungsgebäude Smart Living Lab

Freiburg, Schweiz

Studienauftrag 1. Preis 2019

Projekt und Realisierung 2019-2023

Auftraggeber

Smart Living Lab, Freiburg, Schweiz

blueFACTORY Fribourg-Freiburg SA, Schweiz

Architektur

Behnisch Architekten, Stuttgart, Deutschland

Haustechnik, Bauphysik

Drees & Sommer Schweiz AG, Basel, Schweiz

Das Smart Living Lab – ein Forschungszentrum, das sich mit der Zukunft der gebauten Umwelt befasst – wird einen zentralen Platz auf dem Areal der früheren Brauerei Cardinal in Freiburg einnehmen. Als Teil des neuen blueFACTORY-Quartiers, das Akteure aus Wirtschaft, Innovation, Kultur und Gesellschaft miteinander vernetzen will, bietet das SLL Raum für experimentelle interdisziplinäre Forschung zum nachhaltigen Bauen.

 

Der Entwurf des Teams aus Behnisch Architekten, Drees & Sommer und ZPF Ingenieure überzeugte durch seinen offenen, flexiblen, integrativen und nutzerorientierten Charakter sowie durch seinen sparsamen Umgang mit Material und Ressourcen. Laut Expertengremium zeichnet sich das Siegerteam durch seine kollektive Intelligenz, durch seine Aufnahmefähigkeit sowie seine Begeisterung aus, wobei Architekten und Ingenieure eng zusammenarbeiteten. Ziel des Studienauftrags war die Entwicklung einer Struktur, die den Energieverbrauch minimiert, wobei Materialien und Baumethoden sorgfältig ausgewählt wurden, um die Auswirkungen auf den Lebenszyklus zu optimieren und die graue Energie zu reduzieren.

 

Das Smart Living Lab ermöglicht 130 Forschern in interdisziplinären Teams die Untersuchung von nachhaltigem Bauen auf einer Grundfläche von rund 5’000m2 über vier Etagen. Das Gebäude beherbergt somit nicht nur das Institut, sondern dient selbst als Experimentierobjekt. Die kompakte Form des Baukörpers optimiert das Verhältnis von Volumen zu Fassadenfläche und weist gleichzeitig eine raffinierte Differenzierung auf. Die tragende Struktur aus Holzfachwerk basiert auf einem effizienten Rastersystem, fixe Installationen des Gebäudes sind auf ein absolutes Minimum reduziert. So kann das Gebäude eine Vielzahl von Funktionen erfüllen und sich an zukünftige Veränderungen anpassen.

Foto: Marilyne Anderson
Foto: Delphine Blauer
© Team HOP
© Team HOP
© Team HOP
© Team HOP
© Team HOP

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