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Schule

Auen.

Übersicht

Umbau, Sanierung und Erweiterung Schulanlage Auen

Frauenfeld, Schweiz

Wettbewerb 1. Preis 2014
Planungsbeginn Dezember 2014
Spatenstich 21.8.2017
Baubeginn Januar 2018
Fertigstellung Mai 2020
Inbetriebnahme in Etappen: Turnhalle 11/2019, Schulanlage 08/2020

Bauherrschaft

Sekundarschulgemeinde Frauenfeld, Schweiz

Architektur

jessenvollenweider architektur, Basel, Schweiz

Baumanagement

Roland Grandits, Architekt HTL, Frauenfeld, Schweiz

Die Schulanlage Auen, gebaut in 2 Etappen 1969 und 1992 und von der Denkmalpflege als «schützenswert nach 1959» eingestuft, wurde zuletzt als Oberstufen­zentrum genutzt und musste nun saniert sowie bautechnisch und betrieblich den Anforderungen einer modernen Schulanlage angepasst werden.

 

Die vier bestehenden Gebäude — Doppelturnhalle, Schultrakte Auen 1 und Auen 2 und Werkgebäude — sind geometrisch präzise in zwei Spuren um den langgestreckten Pausenhof angeordnet. Drei neue Gebäude — Zwischenbau, Pausenhof- und Veloüberdachung — ergänzen die Anlage nun in einer dritten Spur in der Längsachse des Pausenhofs, eingepasst in den Raster des Areals.

 

Nötige Programmrochaden konnten dank der fle­xi­blen Struktur der Bestandsbauten effizient umgesetzt werden. Die Turnhalle wurde nach Osten um eine Achse zur Dreifachsporthalle erweitert. Die pavillonartigen Neubauten nehmen die strukturelle Logik des Bestands auf und sind überirdisch als Stahlbauten ausgeführt. Der Zwischenbau mit Aula, Bistro und Turnhallenzugang im Erdgeschoss verbindet als Ersatzneubau im Untergeschoss das Schulhaus Auen 1 mit der Sporthalle und der unterirdischen Erschliessung des Areals.

 

Im Zuge der Sanierung wurde die Tragfähigkeit und die Erdbebensicherheit aller Bestandsbauten überprüft. Die Stahlstrukturen sind so weich, dass die Kräfte infolge Erdbeben gering sind und eine Ertüchtigung nicht nötig ist. Lediglich die Verbindungen zwischen Verbunddecken und Stahlträgern im Bereich der Kerne musste in den Schultrakten für den Erdbebenfall verstärkt werden, jedoch ohne Auswirkung auf das Erscheinungsbild der geschützten Gebäude. Das eingeschossige Hauswarthaus und der Carport sind flachfundierte Stahlbetonbauten mit wenigen Stahlinnenstützen. Bodenplatte und Aussenwände wurden von innen, das Stahlbetondach von aussen gedämmt, wozu die thermische Trennung von Dachrand und Dach sowie von Stahlbetoninnenwänden und Stahlstützen von der Bodenplatte nötig war.

 

In Anlehnung an die vorhandenen Tragwerke bestehen die Neubauten oberirdisch aus eingespannten biegesteifen Stahlrahmen und einer Dachscheibe für die vertikale und die horizontale Lastabtragung, Fundamente und unterirdische Bauteile sind aus Stahlbeton. Die oberirdischen biegesteifen Stahlrahmen sind im Stahlbeton eingespannt, die Querschnitte der Rahmen sind dem Kräfteverlauf angepasst. Das im Terrain eingelassene untere Drittel der Sporthalle ist ebenfalls aus Stahlbeton, in dem die biegesteifen Stahlrahmen eingespannt sind. Die Erweiterung der Sporthalle um eine Hauptachse ist konstruktiv wie der Bestand ausgebildet.

© Katja Fiebrandt, ZPF Ingenieure
© Katja Fiebrandt, ZPF Ingenieure
© Katja Fiebrandt, ZPF Ingenieure
© Katja Fiebrandt, ZPF Ingenieure
© Katja Fiebrandt, ZPF Ingenieure
© Katja Fiebrandt, ZPF Ingenieure
© Katja Fiebrandt, ZPF Ingenieure
© Katja Fiebrandt, ZPF Ingenieure
© Katja Fiebrandt, ZPF Ingenieure
© Katja Fiebrandt, ZPF Ingenieure
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© Katja Fiebrandt, ZPF Ingenieure
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