Sanierung und Nutzungstransformation eines Forschungsgebäudes
Basel, Schweiz
Planungsbeginn 2021
Fertigstellung 2025
Basel, Schweiz
Planungsbeginn 2021
Fertigstellung 2025
Pensionskasse der UBS, Zürich, Schweiz
Ackermann Architekten, Basel, Schweiz
Milad Amini, Emil Araktsijev, Pius Cottier, Tobias Huber, Kay Unterer
Das Gebäude an der Grenzacherstrasse parallel zum Rhein wurde 1969/1970 als Immunlogisches Forschungsinstitut erbaut. Es besteht aus einem Ost- und Westflügel mit je einem Obergeschoss und einem dreigeschossigen Mittelbau. Die oberirdischen Geschosse sind als Stahlskelettbauten, die beiden Untergeschosse sind in Stahlbeton ausgeführt. Nach Ablauf des Nutzungszyklus sollte der Gebäudekomplex grundsaniert und umgebaut werden, um neuen Nutzungsformen Platz zu machen. Durch die Transformation entstanden insgesamt 53 Wohnungen und Gewerbeflächen.
Aus Gründen der Nachhaltigkeit sollte die Gebäudestruktur, die Fassade und möglichst viele Bauteile wiederverwendet werden. Der Westflügel wurde um eine zweistöckige Aufstockung in Holzelementbauweise erweitert. Neben einer neuen Wand und einem neuen Treppen- und Liftkern aus Stahlbeton werden die Lasten des Holzaufbaus durch vier zusätzliche, alle bestehenden Geschosse durchlaufende Stahlstützen auf ein neues Fundament abgetragen. Der Mittelbau wurde ebenfalls um einen einstöckigen Aufbau aus Holz erweitert.
Die bestehende Gebäudestruktur sorgte für aussergewöhnliche Wohnungstypologien, die sich deutlich vom Angebot des Quartiers abheben. Überdurchschnittliche Raumhöhen und direkte Zugänge zu den Innenhöfen sorgen für ein grosszügiges Raumgefühl.
Von aussen überlagern und ergänzen sich der Bestand und die Erweiterung. Die bestehende Fassade ist aus präzisen Aluminiumpaneelen zu einer dünnen Haut zusammengefügt. Eine Holzschalung prägt die Erscheinung der Aufstockungen und der ergänzten Fassaden im Erdgeschoss.